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ARCHIV

Wohnmobil Ausbau

Da sich der Ausbau meines Wohnmobiles über einige Monate und unzählige Posts hinzieht, möchte ich hier eine Zusammenfassung erstellen. Zu jeder Ausbauphase füge ich den Link zur ausführlichen Beschreibung hinzu.

Die Idee

Ford Transit mk1 Wohnmobil

Schon in jungen Jahren packte mich das Wohnmobilfieber. Nach einem Ford Transit mk1, einem bedeutend kleineren Renault 4 f4 und einem etwas größeren Renault 4 f6, schlief aber diese Lebensart für 20 Jahre ein.

So musste es 2014 werden bis ich mich dazu entschloss wieder ein Wohnmobilprojekt in Angriff zunehmen.

Ein Basisfahrzeug musste also her. Da ich eher der unstetige Camper bin, sollte es kein großes, schwerfälliges sein. Es soll auf einen normalen PKW Parkplatz passen und eine "normale" Höhe besitzen (Ich musste schon einmal Sand schaufeln um unter einer Eisenbahnbrücke durchzupassen). So suchte ich im Internet, und in der näheren Umgebung intensiver nach einer solchen Schachtel. VW T4 / LT , Mercedes Sprinter, Ford Transit waren dabei meine Favoriten. Möglichst wenig Elektronik, kein Turbolader, kein Common-Rail, kein Ladeluftkühler, einfach ein unverwüstlicher lahmer Diesel. So enorm die Leistungen dieser hochgezüchteten Dieselaggregate auch sein mögen, so nagen sie auch enorm an der Laufleistung der Motoren.

Der Preis spielte natürlich auch eine Rolle, und jeder der schon einmal einen Transporter gekauft hat, weiß wo der Maßstab sitzt. Alles was günstig erscheint, entpuppt sich als fast Totalschaden.

Das Basisfahrzeug

Mit etwas Geduld und guten freundschaftlichen Beziehungen, konnte ich dann doch, ende Mai 2014, einen erwerben, der im Zustand grenzwertig genug war um günstig zu sein, von der Basis aber noch soweit in Ordnung das es einen Sinn macht daran zuarbeiten.

Ford Transit Basisfahrzeug

Modell: Ford Transit 85 T280
Baujahr: 5/2005
Hubraum: 1998ccm
KW/PS: 63/86
Kraftstoff: Diesel
Länge: 4838mm
Breite: 1974mm
Höhe: 1984mm (später bis 2150mm)
Laufleistung: 208000km
Tüv: 6/2014

Der allgemein Zustand war erbärmlich. So hatte doch der arme Kamerad jahrelang seinen Dienst als Firmenfahrzeug versehen.

Trotz des geringen alters, hatte er die Ford typischen Roststellen (Kölner schämt euch). Der Schweller an der Schiebetür war nicht mehr zu retten. Ein nur notdürftig reparierter Schaden an der hinteren linken Ecke, konnte als Lappalie eingestuft werden. Diverse Verschleißteile waren neu, Bremsbeläge, Bremsscheiben um einige zu nennen und das aller wichtigste die Dieselpumpe war ausgetauscht. Diese gibt grundsätzlich bei 200k Kilometern den Geist auf. Um es hier kurz zu erwähnen, dabei verweigert lediglich eine Diode im Cent Bereich ihre Arbeit, es wird aber Grundsätzlich die gesamte Pumpe getauscht.

Nun begann der lange Weg der Wiederherstellung, ausführlich in diesen Beiträgen beschrieben.

Ford Transit Basisfahrzeug hergerichtet

Nun war das Fahrzeug soweit wieder hergestellt, das sich ein Ausbau lohnt, und der TÜV sein OK dazu gab.

Natürlich, kam ich nicht darum mir einige Erfolgserlebnisse zu gönnen. So habe ich schon die Bodenplatte vor dem Wiedereinbau isoliert, und ein Sonnensegel angebracht, dazu aber später mehr.

Der Ausbau

Wohnmobil Eigenbau Innenansicht Endbild

Die Anordnung der Beiträge sind hier nicht chronologisch, sondern thematisch zusammengefasst. Was daran liegt, das zwar der Grundplan des Ausbaus feststand, ich mir aber immer wieder über Details Gedanken machen musste und um keine Zeit zu verschwenden andere Arbeiten in Angriff genommen habe oder eben die Ausbaustufe, das vorhanden sein, einer anderen Ausbaustufe notwendig machte.

Das Konzept

Viele Stunden habe ich damit zugebracht den nicht gerade üppigen Innenraum zu gestalten. Dabei habe ich mich an vorhandenen Ausbaukonzepten orientiert und in diese meine Note einfließen lassen.

Die Fenster

Zwei Fenster und eine Dachluke sah der Plan vor. Die Dachluke möglichst zentral, ein großes Fenster zum öffnen, an der linken Seite vorne und ein Bullauge rechts hinten.

Nach geduldigen Recherchen im Internet konnte ich die eigentlich sehr teuren Teile recht günstig erwerben. So kam das Fenster mit 630mm X 480mm auf runde 70€, das Bullauge mit einem Durchmesser von 362mm auf runde 60€ und die Dachhaube mit 280mm X 280mm auf runde 40€, bei der Bestellung der Dachhaube ist mir ein Fehler unterlaufen, ich wollte sie eigentlich in weiß, habe sie aber in Beige bestellt. Ein Umtausch war mir dann aber den Aufwand nicht wert, zumal ich den Fehler erst nach Ablauf der Umtauschfrist bemerkte.

Ford Transit Wohnmobil Dachluke

Als erstes baute ich die Dachluke ein, da diese wohl den größten Aufwand verursachte. Im Blechdach befindet sich eine Sicke, die umfangreiche Blecharbeiten notwendig machte. Da ich immer nur einige Stunden am Abend nach der Arbeit Zeit habe, zog sich der Einbau über mehrere Tage hin. Ist mir aber ganz gut gelungen, wenn ich mich mal selbst loben darf.

Eine ausführliche Beschreibung des Einbaus der Dachluke findet man hier: Wohnmobil - Dachluke

Ford Transit Wohnmobil Fenster

Als nächstes machte ich mich an das Fenster, das einer genauen Anordnung bedurfte um später nicht in Konflikt mit den Einbauten zu kommen.

Ein Problem stellt immer die fehlende Einbauanleitung bei Polyplastic Fenstern da. Aber auch diese Hürde konnte genommen werden.

Eine ausführliche Beschreibung des Einbaus des Fensters findet man hier: Wohnmobil - Fenster

Ford Transit Wohnmobil Bullauge

Als letztes war das Bullauge an der Reihe, gerne hätte ich es weiter hinten eingebaut, aber baulich bedingt war dies nicht möglich. Es sieht aber auch so recht fein aus.

Wieder ein Polyplastic Artikel, und somit ohne Einbauanleitung. Man gönnt sich ja sonst nichts ... smiley

Eine ausführliche Beschreibung des Einbaus des Bullauges findet man hier: Wohnmobil - Bullauge

Wie man auf den Bildern erkennen kann ist es in der Zwischenzeit Herbst und Winter geworden.

Wohnmobil Fensterabdeckungen Eigenbau

Es liegt im in der Natur von Fenstern das man hindurch schauen kann. Das ist nicht immer erwünscht. So habe ich mir Fensterabdeckungen angefertigt.

Den Workshop "Nähen für Wohnmobilisten" findet man hier: Wohnmobil - Fensterabdeckungen

Die Isolierung

Mit der Frage der Isolierung habe ich mich lange beschäftigt. Abgesehen von der Preisfrage, so möchte man bei der Wahl der Materialien keine Fehler machen. Und nicht immer ist das richtig was man so im Internet an Informationen findet.

So ist auch mir ein Fehler unterlaufen. Die Bodenplatte habe ich mit Styropor isoliert, das nicht geeignet ist. Besser wäre Styrodur gewesen, das geschlossenzellig ist, im Gegensatz zu Styropor, aber auch erheblich teurer. Also an dieser Stelle war sparen die falsche Vorgehensweise.

Teile der Isolierung habe ich schon bei der Sanierung des Basisfahrzeuges angebracht, da ich sowieso an den Stellen tätig war.

Ford Transit Wohnmobil Isolierung Bodenplatte

Durch die geringe Innenhöhe musste ich bei der Isolierung der Bodenplatte "knausern". Ob es ausreicht wird sich zeigen, die Ausführung finde ich so in Ordnung, bis auf die Tatsache der falschen Materialwahl.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung von 10mm Aeroflex, doppellagig angebracht und ein Lattengerüst zur Stabilisierung.

Eine ausführliche Beschreibung findet man hier: Wohnmobil - Bodenplatte

Ford Transit Wohnmobil Isolierung Seitenwände und Dach

Die Seitenwände und das Dach habe ich mit Aeroflex 19mm Isoliert.

Die Holme, die ich nicht mit Aeroflex isolieren konnte habe ich mit PU Schaum, so gut es möglich war ausgeschäumt. Die Oberflächen der Holme mit Isover Nagelband isoliert.

Eine ausführliche Beschreibung findet man hier: Wohnmobil - Isolierung

Die Elektrik

Die Stromversorgung in meinem Wohnmobil, verbaue ich in mehreren Stufen. Da einige Leerrohre unter die Dampfbremse und einige darüber verlegt werden müssen.

Die Grundstruktur meiner elektrischen Versorgung soll über die 12V Bordspannung erfolgen. Die heute sehr verbreitete Niedervolttechnik kommt mir da sehr entgegen. Es ist also kein Spannungswandler vorgesehen, ebenso wie keine 220V Verbraucher, sieht man von einem Batterieladegerät ab.

Ford Transit Wohnmobil Einspeisedose

Noch vor dem Isolieren der Innenwände habe ich einen 220V Einspeisestecker eingebaut.

Wohlbemerkt, handelt es sich dabei um einen Stecker, und nicht um eine Steckdose smiley.

Eine ausführliche Beschreibung über den Einbau findet man hier: Wohnmobil - Einspeisungsstecker CEE

Ford Transit Wohnmobil Leerrohre unter der Dampfbremse

Noch vor dem Anbringen der Dampfbremse und der Möbel im Innenraum mussten einige Leerrohre verlegt werden. dabei habe ich zukünftige Projekte, wie z.B. eine Solaranlage auf dem Dach mitbedacht.

Ford Transit Wohnmobil  LED Lampen

Auf der Suche nach einer Innenbeleuchtung stieß ich auf LED Streifen, die nicht zu lang waren und im Preis recht günstig. Ebenso der Stromverbrauch ist fast nicht zu toppen.

Eine ausführliche Beschreibung der LED Stripes findet man hier: LEDs fürs Wohnmobil

Ford Transit Wohnmobil Elektroinstallation

Der Ausbau war nun soweit fortgeschritten, das es an der Zeit war Strom am Fahrzeug anzulegen. Was nicht ganz ohne anfängliche Fehler verlieft!

Eine ausführliche Beschreibung der Elektroinstallation findet man hier: Wohnmobil - Elektroinstallation

Ford Transit Wohnmobil Bordbatterie Trennralais

Auch eine 12V Spannungversorgung war angesagt, die Installation der Bordbatterie und des Trennrelais beschreibe ich hier. Dazu kommt das leidige Thema D+ beim Ford Transit.

Eine ausführliche Beschreibung des Einbaus der Bordbatterie findet man hier: Ford Transit D+

Ford Transit Wohnmobil Batteriewächter

Es folgte eine TV Anlage, dazu musste aber die Bordbatterie vor Tiefenentladung geschützt werden. Ein Batteriewächter und Voltmeter waren nötig.

Eine Beschreibung des Einbaus des Batteriewächters, der Voltmeter und der TV Anlage findet man hier: Wohnmobil - Fernsehen

Ford Transit Wohnmobil Solarpanel

Eine Photovoltaikanlage war schon von Anfang an in meiner Planung, jetzt wurde sie Realität.

Beschrieben in diesen Artikeln.

Die Möbel

Ford Transit Eigenbau Wohnmobil - Die Möbel

Mitten im Winter habe ich mit dem Möbelbau begonnen. teilweise bei -7°C, habe ich in der unbeheizten Werkstatt begonnen die Bestuhlung zu zimmern.

Den Ausbau habe ich ausführlich in diesen Beiträgen beschrieben.

Im Winter 2015/2016 nahm ich dann die restlichen Einbauten in Angriff.

Ebenso folgte ein Umbau der Laufrollen des Staukastens unter der Funktionssitzbank. Kleine Steine, gar Sandkörner verursachten ein blockieren. Die Lösung für das Problem habe ich hier beschrieben.

Die Wände

Ford Transit Wohnmobil Wandverkleidung

Die Wände habe ich erst verkleidet nachdem alle Einbauten soweit vorhanden waren.

In erster Linie ging es mir darum Gewicht zu sparen und um später immer noch einen Zugang zur Dampfbremse und der Isolierung zu besitzen.

Das spätere Verkleiden, bedeutet jedoch viel mehr Arbeitsaufwand, der eigentlich nicht im Verhältnis der Gewichtseinsparung steht (15Kg).

Das Anbringen der Tapete smiley habe ich ausführlich in diesen Beiträgen beschrieben.

Wasser und Abwasser

Wohnmobil Wassertank Eigenbau

Ein Wassertank von der "Stange" kam mir nicht ins Häuschen. Maßgeschneiderte 40 Liter aus PPS Kunststoff mussten es sein.

Eine Beschreibung des Eigenbau Wassertanks findet man hier: Wohnmobil - Wassertank Eigenbau

Wohnmobil Abwassertank

Anfang 2016 war ich es leid die Abwasserkanister unter dem Waschbecken zu tauschen. Eigentlich wollte ich schon viel früher einen Abwassertank einbauen.

Ich begab mich auf absolutes Neuland und fertigte den Tank aus GFK an.

Meine ersten Gehversuche mit Glasfaser beschreibe ich hier.

Wohnmobil Wasch-Spülbecken Eigenbau

Auch mein Spülbecken ist ein Eigenbau. Dazu habe ich einen Bain Marie Einsatz zweckentfremdet, einfacher und günstiger wird es wohl kaum gehen.

Eine Beschreibung findet man hier: Wohnmobil - Spülbecken Eigenbau

Extras

Hier eine Sammlung aller Umbauten und Anschaffungen die nur Indirekt mit einem Ausbau zu tun haben.

Sonnensegel

Wohnmobil Sonnensegel

Noch bevor ich, mit dem herrichten des Basisfahrzeuges fertig war, viel mir ein Sonnensegel in die Hände. Das ich sogleich einsetzen musste ...

Eine Ausführliche Beschreibung über das Sonnensegel findet man hier: Wohnmobil - Sonnensegel

TV Anlage

Wohnmobil Fernseher Sat Anlage

Ich bin kein großer Fernsehfan, aber bei schlechtem Wetter oder am Abend wenn man absolut ko ist, schadet etwas Entertainment nicht.

Eine Ausführliche Beschreibung über mein mini TV findet man hier: Wohnmobil - Fernsehen

         
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Leon schrieb am 21.09.2017 um 12:08:10 Uhr
Hallo Uwe, echt ein genialer Ausbau und eine super Beschreibung dazu, vielen Dank. Mein Projekt soll jetzt auch nächsten Monat starten, ebenfalls ein Ford Transit smiley Darf man fragen wie viel du für den Ausbau investiert hast?
Uwe schrieb dazu am 21.09.2017 um 21:13:47 Uhr
Hallo Leon,
schön wenn dir mein Ausbau gefällt.
Meine Investition kann ich dir nicht genau aufschlüsseln. Ich hab wohl damit begonnen Rechnungen und Quittungen zu erfassen, hab dann aber irgendwann damit aufgehört als mein Budget anfing merklich zu schrumpfen. Das ganze war eine Kopfsache, meine Ausgaben waren am Anfang ziemlich hoch, aber es entstand erst mal nicht wirklich ein Wohnmobil. Sondern es war immer noch eine kaum abschätzbare Baustelle. Deshalb hab ich irgendwann aufgehört meine Ausgaben nachzuvollziehen.
Als der Ausbau fortgeschritten war, wurden die Ausgaben auch niedriger. Ich hatte dann einen Material Bestand und Überschuss aufgebaut so das ich nicht wegen jeder Schraube oder wegen jedem Stück Holz Geld in die Hand nehmen musste, sondern den Bedarf aus meinen Bestand decken konnte. Auch waren da "dicke Brocken" schon angeschafft.
Wenn du nun eine Zahl als Richtwert haben willst, so kann ich nur sagen das der reine Ausbau die 3000€ Marke nicht überschritten hat. Insgesamt habe ich ca. 5500€ bis zum absoluten Ende investiert, inkl. Fahrzeug, TÜV Gebühren, einfach alles, sogar das erste mal Dampfstrahlen.
Investitionen die ich nicht zwingend benötigte, habe ich bis zum Schluss verschoben, Heizung, Solarzellen usw.
Am schlimmsten ist ja der Klimbim drumherum. Kleber, Schrauben und weis der Geier was alles. Ich habe bestimmt 20 Dosen a 10€ Pattex verpinselt, um die 15 Kartuschen Pattex "all material" ebenfalls für etwas über 10€ die Kartusche. Das wären alleine schon 350€ und das sieht man nicht mehr. Fenster, Dachhaube, Bullauge, auch zusammen knappe 300€, die sieht man aber wenigsten noch smiley . Isolierung um die 200€, die verschwindet auch komplett.
Ich hab auch geschickt gehandelt, Preise verglichen, Rabattaktionen genutzt. Oder das Pappelsperrholz für die Wände, da bin ich mit dem Typen im Holzzuschnitt gut zusammengekommen, die Deckplatten der Paletten hat er mir für 5€ das Stück überlassen. Dem hab ich dann auch mal nen Zehner in den Kittel gesteckt, der will mir heute noch Platten verkaufen smiley
Also für mich war es zeitweise schon eine Nervenfeile, bei mir liegt das Geld nicht einfach so auf dem Küchentisch rum, aber letztendlich hat es geklappt.
Markus schrieb am 04.05.2017 um 17:50:06 Uhr
Hallo Uwe, ich bin gerade dabei selbst einen Ausbau zu planen und lese daher gespannt deine Lösungen - ein großes "danke" für die tolle Seite! Mal sehen ob ich auch so ein großer Siakaflex Anhänger werde... smiley
Uwe schrieb dazu am 04.05.2017 um 18:15:43 Uhr
Hallo Markus

Ich bin während dem Ausbau auf Pattex "all material" umgestiegen. Das ist ein wirklicher Alleskönner, die 300g Kartusche kostet so um die 11€, aber der ist sein Geld wert. Sikaflex habe ich dann nur noch an der Karosserie verwendet.
Stefan Heymann schrieb am 15.12.2016 um 20:09:28 Uhr
Super Seite! Seit Wochen lese ich immer wieder ein Stück, schaue mir noch einmal die Details an. Ich habe in jungen Jahren (40 Jahre her) nacheinander zwei Bullis und einen D 207 Hochdach ausgebaut. Wenn ich meine damaligen Arbeiten mit deiner Sorgfalt vergleiche, muss ich mich heute noch schämen. Nun überlege ich, ob ich für meinen Hund und mich (m)einen letzten ausbaue.

Noch eine Frage zur "Bain Marie". In gekauften Spülbecken sitzt der Ablauf in einer Vertiefung, damit er bündig zum Boden bleibt. Wenn ich Foto und Text richtig verstehe, ist das bei deiner Konstruktion nicht der Fall. Ist es nicht lästig, dass gerade der Bodensatz des Schmutzwasser dann im Becken bleibt?
Uwe schrieb dazu am 15.12.2016 um 21:02:35 Uhr
Danke erst mal für die Blumen.

Im Vorfeld hatte ich auch solche Bedenken, was den Boden ebenen Ablauf betrifft, aber es funktioniert einwandfrei. Es bleibt natürlich mal etwas im Becken zurück, aber das wird meistens durch den Schiefstand des Fahrzeugs verursacht und lässt sich leicht runterspülen. Selbst mit einem tieferliegenden Ablauf wäre dieses nicht behoben.
Jonas Brunner schrieb am 04.11.2016 um 09:22:24 Uhr
Hallo Uwe, vielen Dank für deinen Blog! Ich schaue mich ebenfalls um für Isolation (in der Schweiz = kein amazone) kennst du aerogel, gibt es als Matte oder auch als Platte, wird in den Astronautenanzüge verwendet. Kostet viel zu viel aber isoliert super, dies wäre eine gute Lösung um die Kältebrücke an den Holmen zu unterbrechen. Gruss Jonas
Uwe schrieb dazu am 04.11.2016 um 18:02:52 Uhr
Ja hab ich schon mal am Rande mitbekommen, war jetzt aber ein Anlass mal genauer nachzulesen. Scheint aber leider ungeeignet zu sein, da es Flüssigkeiten speichert. "Wegen ihrer hohen Porosität entwickelte man Aerogele zunächst in der Absicht, Speichermöglichkeiten für Gase und Feststoffe zu erhalten. In den 1960er-Jahren wurden Aerogele auf ihre Tauglichkeit als Speichermedien für flüssigen Raketentreibstoff hin untersucht." Sind also nicht geschlossen zellig und würden sich mit Kondenswasser anreichern, schade.

Gibt es in der Schweiz kein Amazon? wusste ich auch nicht. Ich habe das Aeroflex bei www.isowoll.com bestellt, das gibt es aber dort nicht mehr, dafür aber K-Flex, das ist eigentlich alles das gleiche. Momentan 64,21€ 6qm selbstklebend, das ist ein recht guter Preis https://www.isowoll.com/produkte/kautschuk/platten/112/l-isolante-k-flex-st-endlosplatte-19mm-selbstklebend
Volker51 schrieb am 03.09.2016 um 14:32:24 Uhr
Moin moin Uwe.
Vorweg: Super Seite.
Ich bin seit meiner Kindheit Camper, habe einige Womo´s gehabt und bin gerade dabei einen Transit ,hoch und lang,zum Womo um zu bauen.Bin auch beim Googeln auf dich gestoßen und habe deine Tips verschlungen.Meine Transe ist nicht der erste Umbau,aber wohl der Letzte.Mein Größter war ein Conkord mit Alkoven und mein Kleinster ein Kangoo,mit dem waren wir in diesem Jahr bis zum Nordkapp.Doch nun soll es ein wenig mehr Platz sein .Ich kann mich Heiko G. nur anschließen.
Freue mich deine Seite gefunden zu haben !
Viele Grüße aus Lübeck Volker
Uwe schrieb dazu am 03.09.2016 um 20:04:04 Uhr
Hallo Volker aus Lübeck

Das freut mich sehr wenn dir meine Seite gefällt. Und ich hoffe du kannst viel Informationen "heraus ziehen". Denn das ist der "Lohn" für das ganze Geschreibsel ...
Rüdiger L. schrieb am 21.04.2016 um 21:55:47 Uhr
Sieht echt alles super aus ! Ich baue auch gerade einen Transit um und habe mich entschieden die Wände auch mit Filz zu verkleiden. Können Sie mir sagen wie dick der Filz ist?
Uwe schrieb dazu am 21.04.2016 um 22:38:06 Uhr
Der Filz ist ca. 1,5 mm dick.
Heiko G. schrieb am 20.04.2016 um 21:05:09 Uhr
Habe die Seite heute beim wiederholten "googeln" nach Selbstausbauten gefunden. Ich träume seit einiger Zeit von einem WoMo, aber eines was ich mir leisten kann und lieber ein bißchen popelig statt protzig ist. Nächstes Jahr möchte ich mich dran machen. Spontan habe ich den Eindruck, dass Du auf Deiner Seite genau meine Fragen und Probleme beschreibst und löst. Ich werde die Seite wohl öfter besuchen kommen!
Uwe schrieb dazu am 20.04.2016 um 22:42:13 Uhr
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